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08:30 Uhr: Wir trafen uns am 30. Juli 2022, alle noch ein wenig müde, am Hauptbahnhof. Unsere großen Rucksäcke trugen wir fertig gepackt auf dem Rücken und der*die eine oder andere hatte schon seine*ihre Wanderschuhe an. Denn wir waren alle bereit für die Fahrt zum großen Bundeslager 2022 in Großzerlang am Pälitzsee.


Wir fuhren alle, schwer bepackt mit unserem Lagergepäck, mit dem Zug zum Lagerplatz, wobei wir mehr als 12 Stunden brauchten, da es auch in der Nähe vom Lagerplatz Trockenheit gab und ein Brand erst einmal gelöscht werden musste, bevor wir mit dem Zug weiterfahren konnten.
Nachdem wir am Abend endlich auf unserem Teillager-Kochgruppen-Platz ankamen, bauten wir unsere Zelte auf, aßen noch etwas Kleines und schliefen müde von der Anstrengung schnell ein.
Am nächsten Morgen mussten wir uns erst einmal zurechtfinden, doch nach kurzer Zeit konnten wir anfangen das Lager zu genießen. Es war sehr beeindruckend, wie viele Zelte aufgebaut waren und von der Sonne angestrahlt wurden. Überall liefen junge und alte Pfadfinder*innen über den Lagerplatzt und lachten.

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Doch in "Neustadt" (so hieß unser Lagerdorf) war nicht alles gut. Unsere Bürgermeisterin war mit unserem ganzen Geld abgehauen und nun musste Neustadt erneut von einer*einem neu zu wählenden*r Bürgermeister*in gestaltet werden. Dazu stellten sich mehrere Kandidat*innen auf.
Über die Woche hin hielten sie Reden, es gab Musik und wir versuchten das Verbrechen der früheren Bürgermeisterin aufzudecken.
Über den Tag verteilt konnten wir an Workshops wie „Lagerbauten“, „Taschen bedrucken“, „Halstuch-Lederknoten erstellen“ usw. teilnehmen. Oder wir kochten, gingen im See schwimmen und genossen das Lagerleben. Abends gab es dann Programm wie eine Feuershow, ein Singerwettstreit oder ein Quiz für die Bürgermeisterkandidat*innen. An den sonstigen Abenden machten wir Lagerfeuerabende mit Singen, Gitarrenspiel und einige von uns legten ein Halstuch-Versprechen ab.
Schnell ging das Bundeslager jedoch auch wieder vorbei. Kaum hatten wir die Zelte aufgebaut, ging es schon wieder an´s Abbauen. Am 8. August fuhren wir mit dem Zug wieder nach Hause und werden dieses wunderschöne Erlebnis für immer in Erinnerung behalten.

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