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25.12.2018
Treffpunkt 8.20 Uhr Maria-Magdalena-Kirche Freiburg-Rieselfeld; Nicht mal vor zwölf Stunden saßen hier einige noch im Weihnachtsgottesdienst. Doch jetzt ging es in eine ganz andere Richtung los, das Abenteuer Costa Rica 2018/19 startete. Nachdem sich alle versammelt hatten und jeder einen Sitzplatz in einem der Autos gefunden hatte, brachen wir zum Züricher Flughafen auf.

 

Dort angekommen lief alles problemlos. Gepäckabgabe, Check-in, Security-Check (auch wenn ein paar Spezialisten aufgrund zu viel Wassers mehr als eine Runde drehen durften) und schlussendlich das Boarding. Den Flug verbrachten alle mehr oder weniger gemütlich mit quatschen, Filme schauen, Spiele spielen und essen. Besonders ein sehr netter Steward sorgte für Unterhaltung und Gesprächsstoff….Nach einer etwas ruckeligen Landung sind wir schließlich nach zwölf Stunden angekommen. Diesmal ist sogar alles Gepäck in San José angekommen. Bei den letzten Reisen mit den Pfadfindern kam leider oft ein Rucksack nicht an. Die Ticos empfingen uns sehr freundlich mit einem großen Empfangskomitee aus alten und neuen Gesichtern. Stück für Stück wurden alle Gastpartner eingesammelt und mit dem Auto bekam man die ersten Eindrücke eines komplett anderen Landes mit einer anderen Sprache, Häusern und vor allem auch anderem Verkehr. In den Gastfamilien wurden wir alle sehr freundlich aufgenommen und man bekam noch ein kleines Abendessen. Geplättet von dem langen Flug und den vielen neuen Eindrücken waren wir dann doch alle froh, uns endlich in ein Bett fallenlassen zu können und schlafen zu können. 
 
26.12.2018
Die erste Nacht in der Gastfamilie war für den ein oder anderen aufgrund des Jetlags eventuell etwas verkürzt. Dennoch trafen wir uns mehr oder weniger pünktlich mit der gesamten Gruppe morgens in der Innenstadt. Auf einem zentralen Platz begannen wir mit einer kleiner Vorstellungsrunde. Dort stellten wir uns in einem Spiel auf Spanisch, Deutsch oder Englisch vor und versuchten uns die Namen unserer Partnergruppe einzuprägen. Danach gingen wir zum gegenüber liegenden Jademuseum. Die Ausstellung des Museums beschäftigte sich mit dem Jadestein, der in der Geschichte der Ureinwohner Costa Ricas eine große Rolle spielte. 
Im Museum teilten wir uns in kleinere Grüppchen auf und begannen unsere costaricanischen Partner besser kennenzulernen. Nach dem Besuch machten sich unsere Mägen bereits bemerkbar, weshalb wir uns auf den Weg in einen Park machten, um dort zu vespern.
Im Park fanden wir ein schattiges Plätzchen und begannen die von unseren Gastfamilien vorbereiteten Lunchpakete zu verspeisen. Hierbei stellte sich heraus, dass wir noch einiges zu lernen hatten, was die costaricanische Küche betraf.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, stellten wir uns gegenseitig deutsche und costaricanische Kreisspiele vor. Dabei waren „Hey Zulu“, „Alele Kita Tonga“, „Big fat pony“ und andere Bekanntheiten, aber auch neue Spiele.
Beendet wurde die lustige Runde mit einem längeren Fotoshooting, bei dem alle möglichen Gruppenfotos geschossen wurden.
Gegen Nachmittag machten wir uns auf den Weg in San Josés Innenstadt. Dort schlenderten wir durch die Gassen und ließen das costaricanische Flair auf uns wirken.
Einige von uns mussten noch Geld umtauschen, was aufgrund einer langen Schlange in der Bank ziemlich lange dauerte. Mit endlich genug Geld in der Tasche besuchten wir noch eine Markthalle, in der es allerlei Andenken, Obst, Gemüse und Kaffee zu kaufen gab.
Danach trennten sich unsere Wege und wir fuhren mit unseren Gastfamilien nach Hause. Dort angekommen machten so manche*r von uns noch einen verspäteten Mittagsschlaf, um eventuell verlorene Stunden wieder aufzuholen.
Meine Gastfamilie fuhr danach noch mit mir zu einem Aussichtspunkt oberhalb von San José. Dort besuchten wir ein Restaurant und genossen die nächtliche Aussicht ins Tal. Ermüdet zu Hause angekommen fiel ich ins Bett und freute mich schon auf unsere Reise zum Strand.
Nils
27.12.2018
Fahrt aufs Strandlager
Morgens trafen wir uns alle am Pfadizentrum, um mit dem Bus zum Strand zu fahren. Auf der Fahrt dorthin hielten wir an einem Obststand. Alle schlürften genüsslich an einer Kokosnuss. Nach dieser fruchtigen Stärkung konnten wir an einer Brücke Krokodile im Wasser beobachten. Endlich am Strand angekommen, haben wir alle erstmal fluchtartig den Bus verlassen, da es dort drin gefühlte 45 Grad hatte. Außerhalb des Busses konnten wir uns dann bei angenehmen 32 Grad abkühlen. Die Zelte wurden aufgebaut und eingeteilt, außerdem wurde gekocht und die Umgebung, vor allem der nahegelegene Supermarkt, erkundet. Nachdem erstmal alles eingerichtet war, ging es endlich ans Meer. In den Wellen konnten sich alle austoben und die ersten bekamen einen Sonnenbrand. Nachdem die Sonne um 18.00 Uhr untergegangen war, gab es Abendessen. Der restliche Abend wurde dann mit Gesang, Gitarre und Feuer am Strand verbracht. 
 
28.12.2018
Heute war der erste volle Tag auf dem Strandlager. Zum Frühstück gab es Weißbrot und ziemlich süßes Müsli kam auf den Tisch. Dazu wurden frische Mangos, Melonen und Papayas serviert. Kaffee gab es natürlich auch. Die Lager bei den Costa-Ricanern laufen anders ab als bei uns. Man kann selbst bestimmen, was man machen will. Es gibt also kein festes Programm. Nach dem Frühstück gingen die meisten schwimmen. Manche blieben auch an den Tischen sitzen und spielten Uno und andere Spiele. Das Meer war wunderbar! Das warme (30°C) und blaue Wasser lockte zum Baden. Mit den hohen Wellen hatten auch viele ihren Spaß. Dennoch musste man wegen der starken Strömung aufpassen. Der Strand eignete sich sehr zum Muschelsammeln, wobei viele exotische Exemplare gefunden wurden. Insgesamt haben die meisten sich an den costa-ricanischen Lebensrhythmus gewöhnt. Die Zeit wurde unbedeutender. Heute war ein Tag voller guter Laune, Spaß und Entspannung. 
 
29.12.2018
An diesem Tag war etwas Besonderes geplant. Wir standen nach deutschen Zeitmaßstäben überraschend früh um 6:00 Uhr auf, um gemeinsam eine Wanderung zu einem nahegelegenen Naturpark zu machen. Ein lokaler Guide führte uns am Strand entlang und wir konnten die tropische Kulisse erneut genießen. Im Naturpark angekommen nutzen wir die Möglichkeit uns  im Meer abzukühlen. Man bedenke, dass die Temperaturen schon um 11:00 auf mindestens 30 °C kletterten - also kam die Abkühlung im Meer vielen sehr genehm. Wir hatten das große Glück, und durften einen
großen roten Papagei sehen, der über unsere Köpfe hinweg flog und auf einer nahen Palme landete. Um die Chance auf weitere Tiersichtungen zu erhöhen, liefen wir auf dem Rückweg über einen kleinen Pfad im direkten Hinterland des Strandes. Leider konnten wir keine Tier erspähen. Bei einer laut kreischenden und lachenden Gruppe von ca. 45 Personen fliehen wahrscheinlich die meisten scheuen Tiere direkt ins Dickicht.  Müde und mehr als schweißgebadet kamen wir alle wohlbehalten gegen frühen Mittag wieder auf dem Lagerplatz an. Sodann wurde der lokale Supermarkt geplündert und wahrscheinlich das komplette Eisregal leergekauft. Gegen 16:00 versammelten wir uns alle am Strand und spielten bekannte Pfadfinderspiele aus Deutschland und die Costa Ricaner zeigten uns typische Pfadfinderspiele. Es war eine ganz neue Erfahrung, bei den uns bekannten Spielen Meeressand statt mitteleuropäische Wiesen unter unseren Füßen zu spüren. Alles in allem ein sehr voller aber eindrucksreicher und schöner Tag. 
 
 
30.12.2018
Den letzten Tag am Strand genossen wir in vollen Zügen. Nach unserem leckeren Frühstück mit frischen Früchten, trennte sich unsere Gruppe. Wir konnten uns entscheiden, was wir machen wollen. Manche legten sich nochmal zum Schlafen hin, andere verbrachten den Morgen mit dem Bauen einer Sandburg am Strand. Eine Gruppe machte sich auf den Weg zu einer Lagune. Die Lagune lag etwas entfernt, daher war die Gruppe bis zum Mittagsessen weg. Zum Mittagsessen gab es Palmenherzen mit Reis und Nudelsalat. Danach ging es für viele wieder an den Strand. Alle waren gemeinsam im Wasser und kämpften gegen die Wellen an. Die Wellen im Pazifik können groß und unberechenbar sein. Es war für uns alle ein großer Spaß. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Pilzrahmsoße. Über die Nudeln freuten sich viele. Nach dem Essen wurde die Stimmung ruhiger und wir gingen nochmal an den Strand. Dieses Mal aber nicht um zu Baden, sondern um ein Lagerfeuer zu machen. Es wurde gesungen, Spiele wurden gespielt oder einfach geredet. Da es der letzte Abend am Strand war, wurde es ein langer Abend und alle blieben sehr lange wach oder schliefen schon ein bisschen am Strand. Mit der Zeit wurden alle müde und gingen nacheinander schlafen. 
 
31.12.2018
Am letzten Strandlagertag gingen viele vor dem Frühstück nochmal das letzte Mal im Meer baden. Nach dem Frühstück packten alle ihre Rucksäcke und Zelte zusammen. Gerade als unser Bus aus seiner Parkposition fuhr, nahm er mit seinem Dachfenster leider die örtliche Stromleitung mit. Die hing dann weit unten über der Straße aber so wirklich hat das niemanden gestört. Nach kurzer Aufregung auf der deutschen Seite der Gruppe fuhren wir um 11.00 Uhr mit dem Bus wieder Richtung San José. Auf dem Weg hielten wir wieder an einem Fruchtstrand an, wo sich viele von uns Früchte kauften. Als wir in San José ankamen, packten wir den Bus aus und machten uns alle auf den Weg zu den Familien. In der Familie duschten wir, packten unsere Rucksäcke aus und gingen in die Kirche. Nach der Kirche fuhren wir an ein großes Haus in den Bergen und feierten das neue Jahr mit der großen Familie. Wir genossen alle den Abend in der Familie und beobachteten das pompöse Feuerwerk. Spannend, ein Silvester ohne dicke Winterjacke erleben zu können. 
 
 
 
 
01.01.2019
Für mich begann der Tag nach drei Stunden Schlaf mit einem guten Frühstück. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Nelitas Familie und besuchten Freunde von Nelitas Tochter, um uns für ein gemütliches Mittagessen zu treffen. Es gab eine Suppe aus Gemüse und wahlweise Hähnchen oder Fisch. Dazu gab es Tortillas mit sehr leckerem Thunfischdip. Das Essen hier ist sehr anders als in Deutschland, aber sehr interessant und lecker. Nachdem alle gesättigt und zufrieden waren, nutze ich die Chance, um mich mit den verschiedenen Leuten zu unterhalten. Nach längerem Unterhalten über Deutschland und die Unterschiede zu Costa Rica war es schon etwas später geworden…..Also machten wir uns mit Nelita auf den Weg nach Hause, wo wir den Abend mit Tortillas und Dips ausklingen ließen…Alle gingen früh ins Bett, da ja am nächsten Tag das Lager auf dem Itzarú anstand. 
Noel
02.01.2019
Heute waren wir morgens noch in den Familien. Bei mir haben alle bis ca. 9.30 Uhr geschlafen. Danach gab es ein leckeres Frühstück mit Reis und Bohnen. Danach machten wir uns auf den Weg zu dem nächsten Lager auf dem Berg Iztarú. Itzarú ist ein großer Pfadfinderplatz mit Hütten zum Schlafen, Feuerstelle und einer großen Wiese zum Zelten. Insgesamt ist es ein sehr großes Gelände, das alles den Pfadfindern gehört. In einer der Hütten haben wir uns alle zusammen mit unseren Austauschpartnern eingerichtet. Über den Nachmittag verteilt sind irgendwann dann alle mit ihren Austauschpartnern eingetrudelt. Den restlichen Tag haben wir ganz entspannt verbracht. Wir waren alle warm angezogen, da es im Gegensatz zum Strand ziemlich kalt auf dem Berg war. Zum Abendessen gab es Suppe mit Mais, Kartoffeln, Yucca und Kartoffeln. Als Abschluss haben wir Deutsche noch zusammen gesungen und sind dann schlafen gegangen. 
 
03.01.2019
Erster Tag Iztarú
Nach der ersten Nacht in den Hütten auf dem Pfadiplatz begann der Tag für ein paar aus unserer Gruppe schon um 7.00 Uhr mit der Frühstücksvorbereitung. Eine weitere Kleingruppe von Deutschen und Costa-Ricanern erklärte sich bereit, beim Tragen einer neuen Pumpe für die Wasserversorgung des Platzes zu helfen. Nach langem Rumstehen und Warten ganz nach tico-Art wurde die neue Pumpe endlich auf einer Bahre befestigt, mit dem Auto zum Waldeingang gefahren und von dort mit purer Manneskraft etwa 500 m durch den Dschungel getragen. Trotz Anstrengung war es für alle sehr interessant, das kleine Hüttchen zu sehen, in dem Wasser aus einem Bächlein gefasst wurde und zum Platz gepumpt wurde. Der kleine erste Einblick in den Dschungel war natürlich auch sehr schön! Nachdem wir schließlich endlich gefrühstückt hatten, trafen wir uns und teilten zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe durfte an dem Sitzkreis, der beim letzten Austausch 2013/14 erbaut wurde, die Knoten erneuern. Die andere Gruppe baute das sogenannte "Polenspiel" auf und zeigte den Austauschpartnern somit ein typisches Pfadilagerspiel. Runde um Runde wurde gespielt, auch die andere Gruppe kam nach getaner Arbeit dazu und alle hatten ihren Spaß zusammen. Zum Abschluss des Vormittags bekamen wir die Nachricht, dass die neue Pumpe nun installiert sei und die alte abgeholt werden sollte. Wir nahmen uns dann der Aufgabe an und beförderten auch diese Pumpe wieder aus dem Dschungel heraus. Nach dem Mittagsessen zogen wir Deutschen uns kurz zurück, um unsere Aufführung für den nächsten Tag nochmal final zu proben. Am Anfang lief alles noch sehr schleppend aber mit zwei Durchläufen, einigen Anpassungen und viel guter Laune stand die Show bis zum Abendessen auf den Beinen. Alle waren zuversichtlich, dass wir uns am nächsten Tag gut
präsentieren werden. Nach dem Abendessen versammelten wir uns alle zusammen um ein großes Lagerfeuer, sangen zusammen deutsche Pfadilieder und lernten auch die costa-ricanische Art von Lagerfeuer kennen. Mit einigen Tänzen und Kreisspielen, die mal mehr oder weniger gewöhnungsbedürftig waren, aber doch allen Spaß machten, fand der Tag auch so seinen Ausklang!
 
04.01.2019
Heute war der zweite ganze Tag auf dem Bergcamp Iztarú. Nach dem Frühstück sind wir ganz gemächlich aufgebrochen, um einen Spaziergang auf einen Berg mit Ausblick über ganz San José zu machen. Oben angekommen konnten wir den atemberaubenden Rundblick genießen. Danach hatten alle noch Freizeit bis zum Mittagsessen. Die haben wir zum Beispiel mit dem "Polenspiel" oder mit Kartenspielen verbracht. Zum Mittagsessen gab es Reis mit Hühnchen und Kartoffel. Dann sind wir losgegangen, um den Dschungel zu erkunden. Dabei kam auch eine andere Gruppe von Pfadis mit, die Johnny eingeladen hatte. Auf dem Weg mussten wir verschiedene Stationen bewältigen, wie z.B. eine riesige Wippe für fünf Sekunden ins Gleichgewicht zu bringen. Wir sind auch ein Weg entlanggelaufen, der uns durch ein Faultiergebiet führte, doch leider sahen wir keine. An einer sehr steilen und rutschigen Stelle sind viele von uns hingefallen. Nach dem Abendessen fand zum ersten Mal unsere Aufführung statt. Wir waren alle etwas nervös und waren sehr froh, dass die Aufführung ein voller Erfolg wurde. Dabei schauten nämlich auch die costa-ricanischen Pfadichefs zu. Sie haben auch noch kleine Reden gehalten und freuten sich sehr über den Austausch und hießen und herzlich Willkommen in Costa Rica. Dann haben auch wir unseren Dank ausgesprochen. Zum Anlass von Julias und Finns Geburtstag gab es auch eine große Geburtstagstorte, in die Julia und Finn mit dem Gesicht voran hineingetunkt wurden. Nun kamen wir zu dem eigentlichen Höhepunkt des Tages: der Halstuchtausch am Lagerfeuer. Dabei haben die Ticos nacheinander ihre Gastpartner aufgerufen und beide haben ein paar Worte gesagt und dann wurde getauscht. Die Stimmung war sehr feierlich und schön. Es wurde auch niemand vergessen: Gabriel, der keinen Austauschpartner hatte, bekam von Noel spontan seine Kluft geschenkt. Dann endete der Abend noch mit schönem Gitarrenspiel und Gesang.
 
05.01.2019
Heute haben wir unsere letzten Stunden in Iztarú verbracht. Nachdem wir gefrühstückt und aufgeräumt hatten, gab es noch ein großes Fotoshooting. Danach ging es für alle nach Hause und endlich unter die warme Dusche. Noch eine kleine Pause und dann machten sich einige auf den Weg zu Eva. Dort wurde sich schon mit „Just Dance“ auf einen costa ricanischen Club eingestimmt, in den manche der Gruppe danach gemeinsam gingen. Auch wenn die spanische Musik nicht unbedingt unsere Lieblingsmusik war, haben wir zumindest versucht auch etwas mitzutanzen. Das Highlight war natürlich, als Julian von einem Mädchen angetanzt wurde.
 
06.01.2019
Der nächste Tag in den Gastfamilien war gekommen. So genossen einige die Ruhe und erholten sich von dem letzten Lager. Einige aus unserer Gruppe hatten das Glück, den Vulkan Irazú mit seinem Krater bei wolkenfreier Sicht bestaunen zu können. So lernten auch zwei die spannende Fahrweise der Ticos noch näher kennen. Da wurde nämlich, um am Stau vorbeizukommen, einfach die Gegenfahrbahn genutzt. In anderen Familien wurden zusammen leckere Plätzchen gebacken, bevor es bei allen wieder ans Packen der Rucksäcke für das nächste Lager ging. 
07.01.2019
Fahrt nach La Fortuna/Volcán Arenal
Nachdem der vorherige Tag in den Gastfamilien verbracht wurde, haben wir uns heute alle wieder getroffen, um zum dritten Lager nahe des Vulkans Arenal zu fahren. Der Weg nach La Fortuna führte durch hügelige und stark bewaldete Gebiete. Je höher wir kamen, desto kälter und feuchter wurde es. Auf ungefähr der Hälfte der Strecke machten wir eine kleine Pause. Als wir aus dem Bus stiegen, war besonders für uns Deutsche das tropisch feuchte Klima deutlich zu spüren. An einem kleinen Stand am Straßenrand deckten sich alle mit Obst und Snacks ein. Gegen 14.00 Uhr kamen wir in La Fortuna an. Nachdem wir alles ausgeladen hatten, erkundeten wir in Kleingruppen das Dorfzentrum. In den kleinen Souvenirläden wurden Postkarten, Andenken und Mitbringsel für Familie und Freunde gekauft. Später trafen sich alle Deutschen in der Küche, um das Abendessen zu kochen. Wir sollten ein typisch deutsches Gericht kochen und wählten Kartoffel-, Tomaten- und grünen Salat mit Frikadellen und Falafel. In Gruppen von vier bis fünf Personen bereiteten wir das jeweilige Gericht zu. Wir Deutschen waren sehr zufrieden mit unserem Menü und auch den meisten unserer Gastpartner schmeckte es sehr gut. Nach dem Abendessen versammelten sich die meisten auf der Wiese vor den Schlafsälen und spielten Karten oder unterhielten sich einfach. So ließen wir den Tag sehr entspannt ausklingen. 
 
 
08.01.2019
Heute sind wir, nachdem wir uns mit Weißbrot und Früchten gestärkt hatten, auf Regenwalderkundung gestartet. Wir sind einen schönen Rundweg gelaufen und haben viele Tiere gesehen. Die süßesten Tiere sahen wir jedoch auf der Rückfahrt. Ganz viele Nasenbären spielten am Straßenrand. Nach dem leckeren Mittagessen sind wir alle gemeinsam zu einem großen Wasserfall gefahren. Dort konnten wir uns alle erfrischen und haben viele coole Fotos gemacht. Zurück auf dem Lagerplatz haben wir direkt angefangen zu kochen und haben das leckere Essen gleich gegessen. Am Abend sind wir dann noch ein letztes Mal in das Städtchen gegangen, um nach Souvenirs zu schauen oder das leckere Eis von POPS zu essen. Später am Abend spielten wir noch einige lustige Spiele von Paul, bei denen manche sogar etwas gewonnen haben. Es war ein schöner letzter Lagertag.
 
09.01.2019
An diesem Tag haben wir die Unterkunft in La Fortuna verlassen und somit nach einem leckeren Frühstück mit dem Aufräumen und Putzarbeiten begonnen. Nachdem alles eingepackt war, fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach San José. Von dort ging es dann ein letztes Mal zurück in die Gastfamilien, um dort den letzten Abend in Costa Rica zu verbringen. Einige aus unserer Gruppe verbrachten den Abend mit der Großfamilie und feierten mit einem großen und sehr leckeren Essen den Abschied. 
 
 
 
 
10./11.01.2019
Nachdem man den Morgen in den Gastfamilien verbrachte, haben wir uns alle mittags in Belén versammelt. Jede Familie hatte etwas zu essen oder zu trinken mitgebracht, sodass wir ein großes Buffet hatten. Nach der leckeren Stärkung führten wir noch einmal unser Theaterstück vor den Familien auf. Abschließend haben wir Johnny die Juscha(Hemd aus Kothenstoff) überreicht und es wurden noch gegenseitig ein paar Abschieds- und Dankesworte gesprochen. Zum Abschluss haben wir noch alle zusammen ein Lied gesungen und danach ging es zum Flughafen. Der tränenreiche Abschied hat gezeigt, wie sehr allen die Zeit hier gefallen hat und alle freuen sich schon sehr auf ein Wiedersehen! 
Mit noch kleinen Abschiedstränen in den Augen saßen wir alle schon kurze Zeit später im Flugzeug auf dem Weg ins kalte Deutschland. Den Flug überstanden wir ohne Probleme und landeten, nach einem weiteren kurzen Flug von Frankfurt nach Zürich, bei Schneefall auf schweizer Boden. Auf der Heimfahrt versuchten wir uns mit kleinen Spielen wach zu halten und freuten uns schon alle darauf, unseren Familien von den Erlebnissen zu berichten und danach ins kuschelige Bett fallen zu können. 
Wir sind sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, Costa Rica auf diese Weise kennenlernen zu können und freuen uns schon sehr auf die weiteren Austausche mit hoffentlich genauso besonderen Erlebnissen, neuen Freunden und Spaß, wie wir es erleben konnten!

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