Am Freitag, den 24.03., trafen sich alle Pfadis um 16Uhr an der Kirche. Mit ca. 20 Kindern fuhren wir mit den Bus gemeinsam zum Opfinger Baggersee. Nach einem kleinen Fußweg von der Haltestelle, wurden wir schon von einem Piraten erwartet, der einen Schatz suchte. Wir mussten ihm helfen und in kleinen Gruppen mehrere Stationen mit Aufgaben bewältigen, um letztendlich den Standort des Schatzes herauszufinden. Mit den ausgegrabenen Schätzen konnten wir ein Feuer machen, auf dem wir dann lecker grillen konnten. Danach sangen wir noch in Begleitung von ein paar Gitarren typische Pfadilieder und alle waren zufrieden.Wir saßen noch ein bisschen am Feuer, bis wir dann langsam aufgebrochen sind. Leider verpassten wir den Bus und konnten keinen Abschlusskreis mehr machen. Trotzdem war es ein sehr schöner Abend!

Am Freitag Mittag trafen sich die Chamäleons voll bepackt an der Kirche, um auf unser Hüttenwochenende zu fahren. Da die Schaubhütte an dem Wochenende schon belegt war, beschlossen wir auf die Stuhlwaldhütte (auch bei St. Märgen) zu gehen. Wir hatten sogar das Glück, dass ca. 30 cm Schnee lagen. Als wir unser Abendessen zubereiten wollten merkten wir schnell, dass die Gasflaschen leer waren und so mussten wir das Essen auf dem Feuer kochen, was natürlich auch noch etwas pfandfinderiger war. Die Gruppe hatte ziemlich viel Spaß dabei, besonders am Samstag Morgen, als wir Rühreier machten.

Auch dieses Jahr haben wir das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns ins Rieselfeld gebracht. Das Friedenslicht wird jedes Jahr im Dezember von einem Kind in Bethlehem in der Geburtsgrotte Jesus angezündet und dann von Pfadfindern auf der ganzen Welt verteilt. Es soll ein Zeichen sein, dass wir Menschen gemeinsam ein Netz des Friedens erschaffen und erhalten wollen. Passend zu diesem Netz nimmt das Friedenslicht 2016 Bezug auf die Verbindungen übers Internet und soziale Netzwerke, mit dem Motto: „Frieden, gefällt mir.“. Und die Hoffnung in das Entstehen und die Erhaltung eines Netzwerkes von Menschen, die sich für Frieden einsetzen, ist nach einem Jahr wie 2016, in dem es oft an Frieden gefehlt hat, ganz besonders groß und wichtig.

Da auch uns der Weltfrieden sehr am Herzen liegt sind wir am dritten Advent mit einem kleinen Grüppchen nach Karlsruhe zum Aussendungsgottesdienst in Baden gefahren. Zwei Pfadfinderinnen hatten das Licht am Tag zuvor in Wien geholt und brachten es nun zu uns. In Wien trafen sie auch auf zwei syrische Pfadfinder, die das Licht von Wien in ihre Heimat mitnahmen. Hoffentlich brennt es auch dort lange und schenkt den Menschen Frieden. Nach einem schönen Gottesdienst, dem Singen von „Flinke Hände, flinke Füße“ in einer vollen Kirche und vielen wackelnden Händen und dem leckeren Chai trinken am Ende spazierten wir noch ein wenig auf dem Karlsruher Weihnachtsmarkt herum und brachten nach einer lustigen Zugfahrt das Licht, zum Glück wohlbehalten, zu uns nach Hause.

Am 2. April war es mal wieder Zeit für einen, von uns Pfadfindern gestalteten, Gottesdienst. Das Thema des Gottesdienstes hatten wir schnell festgelegt, es werde „Abenteuer“ sein. Abenteuer, dass passt zu uns Pfadfindern. Nun standen mehrere Vorbereitungen an; Besorgungen, Texte schreiben, vor dem Mikrofon reden üben und die Liedbegleitung proben.

Im Gottesdienst haben wir gemeinsam mit der Gemeinde Pfadfinderlieder gesungen. Die Musikbegleitung dafür war klasse! Zwei Gitarren, eine Ukulele und eine Geige. Dabei durfte natürlich auch „Flinke Hände, flinke Füße“ mit den passenden Bewegungen nicht fehlen, die wir als Pfadfinderchor vormachten. Zwei von uns Pfadi-Leitern und die Pfarrerin haben von ihrem größten Abenteuer in Form einer Mini-Predigt erzählt. Außerdem wurden Fürbitten verlesen, die die Chamäleons in der Gruppenstunde geschrieben haben. Damit auch die Gottesdienst Besucher über ihre Abenteuer nachdenken können, haben wir Steine und Stifte ausgeteilt, auf die jeder sein größtes Abenteuer schreiben durfte. Diesen Stein konnte man danach mit nach Hause nehmen. Und um auch für alle kommenden Abenteuer bereit zu sein, durfte sich jeder ein Stück des herumgehenden Fladenbrotes (echt syrisch aus dem Rieselfeld) abreißen und zur Stärkung essen.

Die Leiterhütte ist für die Leiterrunde immer eine ganz besonderes Hüttenwochenende. Eigentlich wollten wir dieses Jahr wieder auf die Hammerlochgut-Hütte gehen, doch leider wurde uns ein paar Wochen vor dem Wochenende mitgeteilt, dass die Hütte einen Wasserschaden hat und wir somit nicht auf die Hütte gehen dürfen. Zum Glück haben wir noch eine freie Hütte gefunden: die Stollenhütte bei Kappel. Wir, die Leiterrunde des Stammes Alemannen, haben uns dort mit sehr vielen Themen auseinander gesetzt. Das ganze letzte Jahr wurde im Detail reflektiert, Meilensteine wurden gesetzt, allgemeine Sachen wie zum Beispiel: "Wie können wir unsere Gruppenstunden verbessern um den Kindern und Jugendlichen noch mehr mit auf den Weg zu geben?" wurden besprochen und natürlich haben wir mit der Planung des Stammeslagers weitergemacht. Außerdem haben wir viele neue Spiele ausprobiert, leckere Burger zubereitet und viel gesungen. Es war wieder mal eine super schöne Leiterhütte!!

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