Tag 1: 14.08.

Früh am Morgen, gegen viertel vor zwei, trafen wir uns an der Kirche. Mit drei Autos fuhren wir zum Flughafen in Stuttgart. Die Fahrt nutzen wir um uns alle nochmals ein bisschen auszuruhen. Dort warteten wir bis die ganze Gruppe da war und gaben dann unser Gepäck auf. Dann ging es durch die Sicherheitskontrolle und nach anschließendem Warten an unserem Gate ins Flugzeug. Zuerst flogen wir nach Hamburg. Nach mehreren Stunden Aufenthalt, während dem die meisten schliefen, flogen wir schließlich nach Oslo. Dort angekommen holten wir unser Gepäck am Gepäckband. Leider kam Stellas Rucksack nicht an. Nach langem Suchen und Fragen fuhren wir trotzdem mit der Bahn in das Pfadiheim, in dem wir die erste Nacht verbringen durften. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, fuhren wir wieder zurück in die Innenstadt. Dort kauften wir Essen und leider Benzin und nicht Spiritus. Währenddessen versuchten wir herauszufinden was mit Stellas Rucksack passiert ist. Gegen Abend fuhren wir wieder zum Pfadiheim, dort kochten wir Nudeln und machten noch einen leckeren Salat. Freundlicherweise schaute Erik, ein norwegischer Pfadfinder, vorbei und brachte einen Ersatz-Rucksack, einen Schlafsack, eine Isomatte, eine Regenjacke und noch ein paar Pullis. Nach dem Spülen und Besprechen, was wir jetzt machen gingen wir fast alle Schlafen. Sarah, Julian und Ella gingen noch Einkaufen, da Stella Essen in ihrem Rucksack hatte.

 

Am Montag, den 14.08 startete, um 2 Uhr morgens, unsere 13-tägige Tour nach Norwegen. Wir fuhren mit 3 Autos zum Stuttgarter Flughafen. Von dort aus flogen wir über Hamburg nach Oslo. Gut gelaunt und auf unser Abenteuer gespannt, stimmten uns gleich mit der Ukulele ein. In Oslo angekommen gab es schon direkt ein großes Problem: Ein Rucksack kam nicht an, zum Glück tauchte er aber am nächsten Tag auf. Wir übernachteten in einem Haus der norwegischen Pfadfinder.

Vom 21.-23.7 fand das diesjährige Stadteilfest statt, bei dem wir wie jedes Jahr mit einem Stand vertreten waren.  Wir verkauften wie in den letzten Jahren selbstgemachten Flammenkuchen, die wir in unseren selbstgemachten Ofen backten. Diesmal bauten wir davor noch einen zweiten Ofen dazu, damit sich die Wartezeit verkürzt. Zu Beginn, am Freitag Nachmittag bauten wir eine große Superjurte (schwarzes Zelt) auf und ein Traktorfahrer transportierte uns freundlicherweise den Ofen zum Stand. Während ein paar Leiter das Zelt von innen ausstatteten, kneteten andere schon fleißig den Teig für die Flammenkuchen vor.

 

Endlich war es wieder so weit. Die Sommerferien standen vor der Tür und somit auch das Sommerlager. Dieses Jahr organisierten wir wieder ein Stammeslager, also eine Gruppe von Pfadis in der man sich schon kennt und vertraut bzw. es lernte. Die Kinder trafen sich am 1. August mit ein paar Leitern an der Kirche und fuhren gemeinsam zum Lagerplatz, wo bereits der Großteil der Leiter alles vorbereitet, wie zB. den großen Lagerturm gebaut hatten. Dort wurden sie von mehreren Steinzeit-Menschen empfangen welchen sie beibringen mussten wie man miteinander redet und Zelte aufbaut. Diese Aufgaben meisterten sie mit bravur. Schon nach einigen Stunden waren alle Zelter der Kinder aufgebaut und die Steinzeit-Menschen konnten sich mit den Kindern verständigen. Den Abend ließen wir mit einer gemütlichen Singerrunde ausklingen, bei der wir zum ersten mal das selbstgedichtete Lagerlied sangen.

Am ersten Juliwochenende fand unser jährlicher Bauspaß statt. Eine große Leiterschar hatte sich schon am Freitag eingefunden und dank zunächst überschaubaren Aufgaben blieb noch Zeit für eine ausgedehnte Nachtwanderung auf den nächsten Berg.

Samstag wurde fleißig gemäht, Büsche zurechtgestutzt und eine frische Holzlieferung eingestapelt. Darüber hinaus konnte der Komfort auf der guten Schaubhütte durch kleine aber feine Optimierungen schließlich in die Nähe des Colombi-Hotels gerückt werden (bald mindestens zwei Sterne!!!11!!): kleine Brettchen auf der Leiter ins Dach sorgen nun für einen schmerzfreien Tritt auch ohne Socken, ein ebenfalls installierter rustikaler Handlauf im Freien bietet nun bei Wind und Wetter auch älteren Semestern einen sicheren Gang zum stillen Örtchen.

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