Am Montag, den 14.08 startete, um 2 Uhr morgens, unsere 13-tägige Tour nach Norwegen. Wir fuhren mit 3 Autos zum Stuttgarter Flughafen. Von dort aus flogen wir über Hamburg nach Oslo. Gut gelaunt und auf unser Abenteuer gespannt, stimmten uns gleich mit der Ukulele ein. In Oslo angekommen gab es schon direkt ein großes Problem: Ein Rucksack kam nicht an, zum Glück tauchte er aber am nächsten Tag auf. Wir übernachteten in einem Haus der norwegischen Pfadfinder.

Endlich war es wieder so weit. Die Sommerferien standen vor der Tür und somit auch das Sommerlager. Dieses Jahr organisierten wir wieder ein Stammeslager, also eine Gruppe von Pfadis in der man sich schon kennt und vertraut bzw. es lernte. Die Kinder trafen sich am 1. August mit ein paar Leitern an der Kirche und fuhren gemeinsam zum Lagerplatz, wo bereits der Großteil der Leiter alles vorbereitet, wie zB. den großen Lagerturm gebaut hatten. Dort wurden sie von mehreren Steinzeit-Menschen empfangen welchen sie beibringen mussten wie man miteinander redet und Zelte aufbaut. Diese Aufgaben meisterten sie mit bravur. Schon nach einigen Stunden waren alle Zelter der Kinder aufgebaut und die Steinzeit-Menschen konnten sich mit den Kindern verständigen. Den Abend ließen wir mit einer gemütlichen Singerrunde ausklingen, bei der wir zum ersten mal das selbstgedichtete Lagerlied sangen.

Am ersten Juliwochenende fand unser jährlicher Bauspaß statt. Eine große Leiterschar hatte sich schon am Freitag eingefunden und dank zunächst überschaubaren Aufgaben blieb noch Zeit für eine ausgedehnte Nachtwanderung auf den nächsten Berg.

Samstag wurde fleißig gemäht, Büsche zurechtgestutzt und eine frische Holzlieferung eingestapelt. Darüber hinaus konnte der Komfort auf der guten Schaubhütte durch kleine aber feine Optimierungen schließlich in die Nähe des Colombi-Hotels gerückt werden (bald mindestens zwei Sterne!!!11!!): kleine Brettchen auf der Leiter ins Dach sorgen nun für einen schmerzfreien Tritt auch ohne Socken, ein ebenfalls installierter rustikaler Handlauf im Freien bietet nun bei Wind und Wetter auch älteren Semestern einen sicheren Gang zum stillen Örtchen.

Vom 21.-23.7 fand das diesjährige Stadteilfest statt, bei dem wir wie jedes Jahr mit einem Stand vertreten waren.  Wir verkauften wie in den letzten Jahren selbstgemachten Flammenkuchen, die wir in unseren selbstgemachten Ofen backten. Diesmal bauten wir davor noch einen zweiten Ofen dazu, damit sich die Wartezeit verkürzt. Zu Beginn, am Freitag Nachmittag bauten wir eine große Superjurte (schwarzes Zelt) auf und ein Traktorfahrer transportierte uns freundlicherweise den Ofen zum Stand. Während ein paar Leiter das Zelt von innen ausstatteten, kneteten andere schon fleißig den Teig für die Flammenkuchen vor.

 

Endlich war es wieder so weit ; die alljährliche Spielenacht fand statt.
Wir trafen uns um 17 Uhr an der Kirche und spielten anschließend ein paar kleinere Spiele bis es schließlich Abendessen gab. Zum Abendessen gab es leckere Wraps die uns für das nächste Spiel stärkten. Nach dem Essen sind wir in den Wald gegangen und haben Limes gespielt bis es fast dunkel war. Anschließend gingen wir zurück zur Kirche und spielten dort ein cooles Spiel mit LED Taschenlampen und Schwarzlicht. Man musste hierbei durch die Kirche in 4 Gruppen laufen und immer seinen Gruppenzeichen folgen , wie bei einer Schnitzeljagd. Dadurch kam man zu coolen Stationen an den man verscheidene Aufgaben meistern musste um das Lösungswort zu bekommen.
Nachdem Spiel spielten wir noch einige Runden Mord in der Disco und gingen dann alle erschöpft ins Bett.
Am nächten morgen aßen wir noch Frühstück und nachdem alle Sachen zusammen geräumt waren endete die Aktion um ca.10 Uhr :)